Bio Rote Rüben per kg

Artikelnummer: A-2224

Kleine Knolle mit großer Wirkung: Sie ist eine Verwandte der Runkelrübe und hat es in sich. Der kleinen roten Knolle wird seit Jahrtausenden vielfältige Heilwir

Kategorie: Gemüse


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Kleine Knolle mit großer Wirkung: Sie ist eine Verwandte der Runkelrübe und hat es in sich. Der kleinen roten Knolle wird seit Jahrtausenden vielfältige Heilwirkungen zugeschrieben. Rote Rüben stärken das Immunsystem, aktivieren die Zellatmung und wirken bei Hautentzündungen sowie bei Infektionskrankheiten antibakteriell. Die dunkelrote Farbe der Knolle geht auf ihren hohen Anteil an stickstoffhaltigen Betazyanen zurück. Diesen Biostoffen sind hauptsächlich die vielen Heilwirkungen der Roten Rübe zu verdanken. Betazyane gehören zu den Flavonoiden, die für alle wesentlichen biologischen und physiologischen Funktionen von großer Bedeutung sind. Rote Rüben enthalten zudem Eisen und Vitamine der B-Gruppe, darunter B12 und Folsäure. Inhaltsstoffe: Die rote Rübe ist aufgrund ihrer Inhaltsstoffe ein außerordentlich nahrhaftes und gesundes Gemüse. Sie enthält Pro-Vitamin A sowie Vitamin B1, B2, B6 und Vitamin C. Ihr großer Gehalt an Folsäure und Eisen wirkt sich positiv auf die Blutbildung aus. Weitere wertvolle Mineralien der roten Rübe sind Mangan, Kupfer, Kalium, Calcium, Phosphor, Magnesium, Eisen, Schwefel und Jod. Sie regen den Appetit an und fördern die Gallensekretion. Darüber hinaus wirken die Inhaltsstoffe antibakteriell und schützen die Zellen vor freien Radikalen. Erwähnen muss man allerdings auch die kleinen Nachteile der Roten Rübe: Rote Rüben enthalten viel Oxalsäure. Menschen, die zur Bildung von Nierensteinen neigen, sollten Rote Rüben nur selten verzehren (Calcium-Oxalat-Steine). Außerdem zählt die Rote Rübe zu den nitratreichen Gemüsesorten. Nitrite sind giftig, denn sie behindern den Sauerstofftransport des Blutes. Beim Menschen können als Folgen Übelkeit, Magenbeschwerden und Atemnot (Blausucht) eintreten. Gefährdet sind insbesondere Säuglinge (z. B. durch Verzehr von aufgewärmtem Gemüse aus intensiv gedüngten Kulturen, da das enthaltene Nitrat bakteriell zu Nitrit umgewandelt werden kann). Die Nitratwerte werden im konventionellen Anbau, wegen intensiver Düngung, meit überschritten. Grüne, saftige Blätter, falls noch vorhanden, sind auch ein Zeichen von Frische. Zum Verzehr sind sie allerdings nicht geeignet. Rote Rüben lassen sich gut zwei bis vier Wochen im Kühlschrank lagern. Bei drei Grad kann die Rote Rübe ca. sechs Monate gelagert werden. Länger haltbar wird die Rote Rübe gekocht und sauer eingelegt. Rote Rüben eignet sich auch sehr gut zum Einfrieren. Die Knollen werden hierfür ca. 20 Minuten gedünstet, danach geschält und zerkleinert und sind dann tief gefroren etwa zehn bis zwölf Monate haltbar. Tipps für die Küche: Rote Flecken können mit Zitronensaft entfernt werden. Wird die Kleidung bespritzt, sollten die Flecken sofort mit Seife in heißem Wasser ausgewaschen werden. Der Farbstoff ist nicht sehr hitzestabil. Wer Rote Rübchen mit anderem, hellem Gemüse verarbeitet, zum Beispiel geraspelt als Salat, sollte alles stets nach Farben trennen, denn die Rote Rübe färbt sonst gnadenlos alles rot. Vor dem Kochen sollte man Rote Rübe stets gut bürsten, das Laub nicht zu knapp wegschneiden, sondern mindestens zwei Zentimeter hoch stehen lassen. Auch das Wurzelschwänzchen nicht kappen: Nirgendwo darf die Schale verletzt werden, sonst blutet die Knolle aus und verliert mit ihrem roten Saft auch alle Kraft. Die Knollen werden also im allgemeinen ungeschält gekocht. Die ungeschälten Knollen garen je nach Größe etwa 50 bis 60 Minuten. Um die rote Farbe während des Kochens zu erhalten, mengt man der Kochflüssigkeit etwas Zitronensaft oder Essig bei. Die Rüben sind gar, wenn die Schale sich beim Abgießen mit kaltem Wasser fast von alleine löst. Geschält kann die gekochte Rote Rübe dann sehr vielseitig als Salat oder als Gemüsebeilage zu Fleisch und Fisch verzehrt werden. Auch eine Rote Rüben Suppe schmeckt wunderbar. Damit das Gemüse gesund und natürlich bleibt, wird der Boden schonend verarbeitet. Sieglinde Schablinger ist seit 2008 Gesundheitsberaterin nach GGB. Thomas Schablinger hat einen Lehrgang zum Bodenpraktiker absolviert.

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